Ortega
Die Rebsorte Ortega wurde 1948 durch Dr. Hans Breider an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus Müller-Thurgau x Siegerrebe gekreuzt und wurde 1972 klassifiziert (Sortenschutz). Die Sorte Ortega hat Breider dem Philosophen José Ortega y Gasset gewidmet.
Die Sorte ist sehr frühreifend und frostunempfindlich. Sie neigt jedoch stark zum Verrieseln. Sie erreicht häufig hohe Mostgewichte. Im Durchschnitt liegt das Mostgewicht ca. 20 Grad Oechsle über dem des Müller-Thurgau. Im Jahr 2006 betrug die bestockte Rebfläche in Deutschland 686 Hektar. Dabei ist die Fläche schon seit einigen Jahren rückläufig. Im Jahr 1994 lag die Rebfläche bei 1.250 Hektar und im Jahr 2001 immer noch bei 951 Hektar. Kleinere Bestände sind auch in England bekannt.
Der Wein zeichnet sich durch sein feines Bukett und seine harmonische Fülle aus. Er gilt als lagerfähig und baut seine Vorzüge durch eine Flaschenreife noch aus.
Ortegatrauben werden auch als Tafeltrauben gehandelt.
Quelle:Wikipedia